Rundbrief Nr. 1 erschienen

Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe

Selbsthilfe – Netzwerk - Austausch - Information – Weiterbildung 
 
Liebe Kolleg*innen und Freund*innen,
 
für unseren ersten Rundbrief im Rahmen unseres praxisorientierten Online-Projektes, bzw. unseres fachlichen Erfahrungsaustausches, habe ich einige Informationen und Beiträge gesammelt, von denen ich hoffe, dass sie für Sie, die im Arbeitsfeld Flucht, Migration und Beeinträchtigung/Behinderung Tätigen bzw. für Selbsthilfe–Aktivist*innen und am Thema interessierten Leser*innen von Nutzen sein können. 
 
Es ist mir ein Anliegen, dass auch in der aktuellen´Coronasituation´ der Zugang zu Informationen und Leistungen medizinischer Versorgung für geflüchtete/ zugewanderte Menschen mit Behinderung sichergestellt ist. Geflüchtete Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – brauchen niedrigschwellige, herkunftssprachliche Informationen, besonders wenn sie sich noch im Asylverfahren befinden und ihr Leben von großer Unsicherheit geprägt ist.
 
Inhalte / Bestandteile des „Briefes (1)“ sind im Einzelnen:
Informationsmaterialien (mehrsprachige), Link-Sammlungen, Adressen und Videomaterialien zum Thema Corona
Informationen zu Hilfeleistungen und Angeboten (im Stadtteil)
Stellungnahmen, Appelle 
Onlinekommunikationstools zur digitalen Barrierefreiheit im Internet
Was ist und wie organisieren wir Selbsthilfe? 
Warum Selbsthilfe von Migrant*innen / Geflüchteten? Film-Tipp 
Projekte , Literatur und Newslettter zu Themen Flucht / Migration, Beeinträchtigung / Behinderung, Gesundheit / Erkrankungen  
Termine, Hinweise 

 
Möchten Sie diesen Rundbrief erhalten? Dann schreiben Sie mir bitte unter der Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !
 
Ich freue mich über Rückmeldungen, Fragen, Erfahrungen  und Hinweise. Ich wünsche Ihnen/ Euch und Ihren/Euren Klient/-innen viel Kraft und Gesundheit.
 
Mit freundlichen Grüßen 
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) 
 
Kontakt: Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA/ Integrationsagentur, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) (Projektkoordination)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 0176  34 68 34 10 


Geflüchtete Menschen mit Behinderung vor Corona schützen - Infektionsrisiken senken

Ein Appell von Handicap International e.V. an die Ministerpräsident/-innen der Bundesländer 
 
Menschen mit Behinderung droht bei einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 in vielen Fällen ein lebensbedrohlicher Krankheitsverlauf. Geflüchtete Menschen mit Behinderung sind aufgrund ihrer Unterbringung in Sammelunterkünften besonders gefährdet, sich zu infizieren. Um ihr Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit bestmöglich zu wahren, müssen Politik und Verwaltung handeln.
 
Wir appellieren an die Ministerpräsident/innen der Länder:
 
  • Um geflüchtete Menschen mit Behinderung und alle weiteren zur „CoronaRisikogruppe“ zählenden geflüchteten Personen zu schützen, müssen diese zusammen mit ihren Angehörigen aus Sammelunterkünften in dezentrale Unterkünfte verlegt werden. 
  • Geflüchteten Menschen mit Behinderung muss in der Corona-Krise uneingeschränkter Zugang zu sozialen und medizinischen Leistungen gewährt werden, um ihnen weitere Unsicherheiten und Belastungen zu ersparen und krisenbedingte Zugangsbarrieren abzubauen.  
  • Während der Corona-Krise dürfen keine Leistungskürzungen erfolgen. Negative Asylbescheide müssen bis zum Sommer ausgesetzt werden.
 
Menschen mit Behinderung gehören in vielen Fällen der Risikogruppe an Bei Menschen mit Behinderung verläuft eine Erkrankung an Covid-19 oft sehr schwer. Viele Behinderungen gehen mit Risikofaktoren wie einer eingeschränkten Herz- und/oder Lungenfunktion, einem schwachen Immunsystem oder Muskelbeschwerden einher. So besitzen zum Beispiel Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein vergleichsweise geringes Lungenvolumen. Wer unterhalb der Halswirbelsäule gelähmt ist, kann nur schwer abhusten. Viele Menschen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) sind aufgrund eines schwächeren Immunsystems Infektionen gegenüber weniger widerstandsfähig. Auch chronisch Erkrankte haben in den meisten Fällen ein erhöhtes Risiko für einen gefährlichen Covid-19-Krankheitsverlauf.  In der gegenwärtigen Situation gilt es zudem, die Unterstützungsbedürfnisse von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung oder einer Lernbehinderung wahrzunehmen. Für sie kann es unter Umständen sehr schwer sein, die relevanten Informationen zum Thema Sars-CoV-2 und die damit einhergehenden Verhaltensregeln zu erfassen. Viele kognitiv beeinträchtigte Menschen sind im Falle einer Covid-19-Erkrankung zudem nicht in der Lage, Krankheitssymptome rechtzeitig zu erkennen und zu kommunizieren. Hier ist eine aufmerksame und sensible Begleitung notwendig. Außerdem müssen infektionsvorbeugende Verhaltensregeln in leichter Sprache, oft in persönlicher Ansprache und in Wiederholung, zugänglich gemacht werden. 
 
Bereits diese Beispiele zeigen: Menschen mit Behinderung sind in der derzeitigen Pandemiesituation besonders exponiert. Sie müssen daher auf bestmögliche Weise darin unterstützt werden, sich vor der Covid-19-Erkrankung zu schützen, die für sie lebensgefährlich verlaufen könnte. Mit Blick auf jene Menschen mit Behinderung, die der Gruppe der Geflüchteten angehören, kommt Deutschland diesem Schutzauftrag derzeit zu wenig nach. Die vielerorts praktizierte Form der Unterbringung in Sammelunterkünften setzt diese vulnerable Personengruppe einem unnötig hohen Infektionsrisiko aus. Geflüchtete Menschen mit Behinderung aus Sammelunterkünften vorbeugend in dezentrale Unterkünfte verlegen Die in der Zuständigkeit der Länder oder Kommunen liegende Unterbringung geflüchteter Menschen in Sammelunterkünften bedeutet für die „Corona-Risikogruppe“ - unter ihnen auch geflüchtete Menschen mit Behinderung - eine besondere Gefährdung. Es ist davon auszugehen, dass im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion innerhalb einer Sammelunterkunft in kürzester Zeit zahlreiche Kontaktpersonen ebenfalls infiziert werden. Das Zusammenwohnen auf engstem Raum, das oftmalige Fehlen von Schutzausrüstung und sogar von Desinfektionsmitteln setzt alle Bewohner/-innen, auch die von einem schweren Krankheitsverlauf bedrohten, einem hohen Infektionsrisiko aus. Derzeit praktizierte Maßnahmen, die nach Eintreten einer SARS-CoV-2 Infektion eine Umverteilung Betroffener und der mit ihnen in Kontakt stehenden Bewohner/-innen in andere Sammelunterkünfte zum Ziel haben, greifen zu kurz. Zu groß ist die Gefahr, weitere Kontaktpersonen und somit potenziel Infizierte zu übersehen.  Um die in Sammelunterkünften lebende vulnerable „Corona-Risikogruppe“ vor einer Infektion und einem mit ihr einhergehenden gefährlichen Krankheitsverlauf zu schützen, muss diese vorbeugend in dezentrale Unterkünfte verlegt werden, in denen der notwendige Infektionsschutz sichergestellt werden kann. Dafür kommen zum Beispiel Wohnungen, leerstehende Ferienappartements und Hotels infrage. Mit der Umverteilung muss überprüft werden, inwieweit eine pflegerische, soziale oder medizinische Betreuung notwendig ist. Gelingen kann ein solcher Prozess bei guter Zusammenarbeit von Ländern, Landkreisen und Kommunen, Einrichtungsleitungen, Fach- und Beratungsstellen und den Betroffenen selbst. Bereits jetzt gibt es positive Beispiele für dieses Vorgehen. So hat die Hansestadt Bremen am 24.03.2020 der Corona-Risikogruppe angehörige Bewohner/-innen der dortigen zentralen Landesaufnahmeeinrichtung dezentral untergebracht.i Auch haben die Integrationsbeauftragten von Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in einer gemeinsamen Erklärung die Notwendigkeit eines solchen Schrittes unterstrichen.ii Zugang zu Informationen und Leistungen für geflüchtete Menschen mit Behinderung sicherstellen – Fristen und negative Asylbescheide aussetzen  Geflüchtete Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – brauchen niedrigschwellige, herkunftssprachliche Informationen, besonders wenn sie sich noch im Asylverfahren befinden und ihr Leben von großer Unsicherheit geprägt ist. Viele Organisationen, unter anderem auch Handicap International e.V.iii, haben darauf rasch reagiert, sodass inzwischen viele derartige Materialien vorliegen. Der Zugang zu diesen Informationen muss durch die jeweiligen Kontaktpersonen oder Einrichtungsleitungen ermöglicht werden. 
 
In Bezug auf Behördentermine gilt es, das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 für geflüchtete Menschen mit Behinderung zu minimieren. Auch in der gegenwärtigen Ausnahmesituation dürfen den Betroffenen keine Nachteile aufgrund ihrer Behinderung entstehen. Zu bedenken ist hierbei, dass Beratungsstellen derzeit nur telefonisch oder online und somit eingeschränkt unterstützen können. Ausländer- und Sozialbehörden müssen daher alle Fristen, die mit Terminen oder Assistenzbedarf verbundenen sind, aussetzen. Nur so kann verhindert werden, dass sich geflüchtete Menschen mit Behinderung gefährlichen Infektionsrisiken aussetzen bzw. ihnen aus ihrer Behinderung Nachteile erwachsen. Dies betrifft auch aufenthaltsrechtliche Fragen. U.a. aufgrund der Kontaktsperren, der Aussetzung von Asylverfahrensberatung und fehlender Unterstützung bei der Überwindung von Barrieren ist vielen geflüchteten Menschen der Zugang zum Rechtsweg versperrt. Negative Asylbescheide müssen daher ausgesetzt werden. Der Zugang zu geschützter medizinischer Versorgung muss auch während der Corona-Krise sichergestellt sein.  In der momentanen Situation dürfen keine Leistungen gekürzt und keine Sanktionen ausgesprochen werden. Nur so erhalten geflüchtete Menschen in Deutschland die notwendige Handlungsfreiheit, die sie brauchen, um auf die mit Corona verbundenen Herausforderungen reagieren zu können.

Über uns
 
Handicap International (HI) ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation. Sie unterstützt weltweit Menschen mit Behinderung und andere besonders schutzbedürftige Menschen, um deren Lebensbedingungen zu verbessern. HI hilft bei Armut und sozialer Ausgrenzung, bei Konflikten und Katastrophen. Die Grundpfeiler ihrer Arbeit sind Menschlichkeit und Inklusion. Auf völkerrechtlicher Ebene kämpft die Organisation gegen die Missachtung der Menschenrechte, den Gebrauch von Landminen und Streubomben sowie Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. Handicap International e. V. ist Mitglied der internationalen Organisation Humanity & Inclusion (ehem. Handicap International), die die Umsetzung der Programmarbeit verantwortet. HI ist eines der sechs Gründungsmitglieder der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 den Friedensnobelpreis erhalten hat. Mit dem Projekt „Crossroads | Flucht. Migration. Behinderung.“ setzt sich Handicap International e. V. für den Aufbau bundesweiter Strukturen an der Schnittstelle Flucht Migration und Behinderung ein. Im Rahmen von dessen Arbeit entstand der vorliegende Appell.
 
 
 

Ein neues (digitales) Angebot zum Austausch und Weiterbildung: „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“

Liebe Kolleg*innen,
 
wir von der EMFA /Integrationsagentur Bonn hoffen, Sie und Ihre Klient*innen finden mit Blick auf die vielen neuen Herausforderungen einen guten Umgang mit der aktuellen Coronasituation. Vor dem Hintergrund der veränderten Beratungssituation und momentanen Lage stellt sich die Frage nach alternativen Kommunikationsformen, nach neuen Formen des Austausches und der Kooperation. Digitale Medien können in dieser besonderen Situation eine nützliche gemeinsame Plattform zur Förderung des Dialogs bilden.
 
Ich sehe in der gegenwärtigen Lage eine Aufgabe darin, ein Online-Gesprächsformat für den Austausch und die Hilfe für zugewanderte Menschen mit einer Behinderung/Beeinträchtigung bzw. Erkrankung bereitzustellen. Dies soll in Form eines Online-Seminars angeboten werden, von dem wir uns erhoffen, dass es in der veränderten Situation für den Austausch von Erfahrungen untereinander, beim Aufbau / bei der Unterstützung von Selbsthilfegruppen und für die veränderte Beratungspraxis von Nutzen sein wird. Deshalb werden wir auch das neue Projekt, dass die EMFA / Integrationsagentur in den Handlungsfelder der Gesundheits- und Behindertenhilfe unter dem Titel „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“ begonnen hat, zur Zeit mit digitalen Kommunikationsformen fortführen.
 
Die Grundidee des Projektes ist es, durch niedrigschwellige und bedürfnisgerechte Angebote der Beratung, Information, Hilfesettings und Unterstützung Migrant*innen und Geflüchteten mehr Teilhabe an Gesundheit, Prävention, Pflege zu ermöglichen. Unsere bisherigen Erfahrungen mit der erfolgreichen „Selbsthilfegruppe älterer geflüchteter / zugewanderter Menschen mit Beeinträchtigungen / Gesundheitseinschränkungen und ihre Angehörigen im MIGRApolis - Haus der Vielfalt“, haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, Geflüchteten/Zugewanderten auch zu Selbsthilfe und Selbstorganisation zu motivieren. Bewährt hat sich eine Mischung von Beratungs- und Selbsthilfestrukturen.
 
Im Rahmen des oben genannten Projektes organisieren wir nun als ein digital basiertes Projektmodul („Hilfe für Helfer*innen“)
- eine praxisorientierte Weiterbildung sowie den fachlichen Erfahrungsaustausch (Netzwerk),
- rund um den Themenkomplex Gesundheit, Beeinträchtigung/ Behinderung, Alter, chronische Erkrankungen, bedarfsgerechte Hilfen im interkultureller Kontext.
 
Inhalte des Austausches und der Online-Seminars sind u.a. (nur ein kleine Auswahl):
  Aktuelle (mehrsprachige) Informationen, Videomaterialien zum Corona-Virus
  Informationen für die (veränderte) Beratungspraxis, Informationen zu Hilfeleistungen und Angeboten (im Stadtteil)
  Onlinekommunikationstools, digitalen Barrierefreiheit im Internet etc.
  Was ist und wie organisieren wir Selbsthilfe?
  Warum Selbsthilfe von Migrant*innen/ Geflüchteten? Was sind die Potentiale, Besonderheiten, Probleme?
  Wie den Austausch in einem Netzwerk organisieren?
  Wie lässt sich (digitale) Teilhabe gestalten? Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen / Behinderungen
  (Fachvorträge, Informationsseiten und Broschüren (z.B. Fachvorträge zu medizinischen und psychosozialen Perspektiven)
 
Wer kann mitmachen?
Ansprechpartner*innen des Projektes sind Geflüchtete/Migrant*innen, professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen, Multiplikatoren der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, im Gesundheitssektor, der Migrations- und Sozialarbeit und der Selbsthilfe, Interessierte am Thema.
 
Wie mitmachen? 
Der Aufwand, die aufgebrachte Zeit der Beteiligung am Projekt liegt in der Freiwilligkeit der jeweiligen Teilnehmer*innen, aber natürlich sind wir dankbar für Rückmeldungen, Hinweise und Fragen, wenn die Erfahrungen  zum Nutzen aller geteilt würden. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.
 
Sie würden sich gerne beteiligen? Haben Sie Fragen oder möchten Sie mitmachen?
 
Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit:
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA/ Integrationsagentur
Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) (Projektkoordination)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 0176  34 68 34 10
 
Ich wünsche Ihnen / Euch und Ihren / Euren Klient/-innen viel Kraft und Gesundheit für die für die anstehenden Aufgaben und freue mich darauf, mit Ihnen/-Euch in Kontakt zu treten.
 
Mit freundlichen Grüßen
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) (Projektkoordination)
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 
Projektträger ist die die EMFA / Integrationsagentur. Wir kooperieren eng mit der Behindertengemeinschaft Bonn, der Bonner Altenhilfe und der Alzheimer-Gesellschaft Bonn.
** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Projektleiter ist Dr. Hidir Celik, Verantwortlicher Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur.
 
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Der Umgang mit der Corona-Krise

Liebe Kolleg*innen, liebe Leser*innen,

auch unsere Web-Seite Flucht, Behinderung und Krankheit steht leider im Zeichen der Ausbreitung des Coronavirus und den sich hieraus ergebenden Herausforderungen für zugewanderte Menschen mit einer Behinderung / Beeinträchtigung und chronischen Erkrankungen, für ihre Angehörigen und für die mit diesen Gruppen arbeitenden Beratungsstellen.

Geflüchtete Menschen mit einer Behinderung sind in der aktuellen Situation besonders gefährdet. Sie sind konfrontiert mit einem durch das Asylbewerberleistungsgesetz eingeschränkten Zugang zu medizinischen Leistungen, mit einer für ihre Wohnbedürfnisse oft nicht geeigneten, und mit großem Ansteckungsrisiko verbundenen Heimunterbringung und zahlreichen Teilhabebarrieren im Alltag. Die besonders gefährdete Personengruppe der geflüchteten Menschen mit einer Behinderung / Beeinträchtigung ist so einem großen Infektionsrisiko - verbunden mit einem potentiell gefährlichen Krankheitsverlauf - ausgesetzt.

Ich habe für Sie einige Informationen gesammelt, von denen ich hoffe, dass sie in der nun veränderten Situation für Sie, die im Arbeitsfeld Flucht, Migration und Behinderung tätigen bzw. am Thema interessierten Leser*innen, von Nutzen sein können.

Ich wünsche Ihnen in diesen schweren Zeiten Zuversicht, Durchhaltevermögen und vor allen Dingen Gesundheit!

J. Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.)
Ev. Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) Integrationsagentur
Koordination Bereich Migration / Flucht / Behinderung / Krankheit

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Neues Projekt der EMFA / Integrationsagentur in den Handlungsfeldern der Gesundheits- und Behindertenhilfe

„Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“

Die EMFA (Ev. Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn) / Integrationsagentur führt ein neues Projekt mit dem Titel: „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“ durch. Der Untertitel des Projektes lautet: „Multiplikatorengestützte Beratung, Fortbildung und Empowerment für Geflüchtete / Zugewanderte mit Beeinträchtigungen /Behinderungen und /oder Erkrankungen“.

Warum dieses Projekt? 

In Bonn lebt eine wachsende Zahl von Zuwander*innen mit Beeinträchtigungen / Behinderung(en) und gesundheitlichen Einschränkungen. Geflüchtete / Zugewanderte und ihre Familien möchten erfahren, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfen benötigen und wo sie Unterstützung und Beratung für ihre Fragen und Probleme erhalten. Es gibt es einen großen Informationsbedarf dieser Menschen bezüglich der Einrichtungen und Angebote der Behindertenhilfe und der Versorgungsstruktur des deutschen Gesundheitswesens. Diese Situation schafft neue Anforderungen an zielgruppenorientierte und bedarfsgerechte stadtteilorientierten Beratungs- und Angebotsstrukturen. Die professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen aus den Arbeitsbereichen Migration, Flüchtlings- und Behindertenhilfe stehen vor großen und neuen Herausforderungen, die es notwendig machen, eine entsprechende Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie den fachlichen Erfahrungsaustausch (Netzwerk) zu organisieren.
 
Die Grundidee des Projektes ist es, durch niedrigschwellige und bedürfnisgerechte Angebote der Beratung, Information, Hilfesettings und Unterstützung Migrant*innen und Geflüchteten mehr Teilhabe an Gesundheit, Prävention, Pflege zu ermöglichen. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, Geflüchtete / Zugewanderte auch zu Selbsthilfe und Selbstorganisation zu motivieren. Bewährt hat sich eine Mischung von Beratungs- und Selbsthilfestrukturen.
 
Das Projekt verfolgt ein generationenübergreifenden Ansatz; geplant ist der Dialog und Austausch älterer und jüngerer Zugewanderter / Geflüchteter. Den Akteur*innen, darunter  insbesondere Multiplikator*innen aus Migranten(selbst)organisationen, sollen die unterschiedlichen Handlungsfelder der Gesundheits- und Behindertenhilfe vermittelt werden. Die örtlichen Migranten(selbst-)organisationen werden in Bemühungen mit eingebunden, Angebote und bedarfsgerechte Hilfen bei Behinderungen, bzw. Erkrankungen für (ältere) Zuwander*innen aktiv mitzugestalten.
 
Das Hauptziel ist es, Barrieren und Hemmschwellen für die Inanspruchnahme staatlicher und nichtstaatlicher Leistungen und Angebote für Menschen der Zielgruppe und ihre Angehörige zu vermindern bzw. zu beseitigen.
 
Die Maßnahmen sollen, im Sinne von Inklusion, einen Beitrag zur gesundheits- und behindertengerechten Stadtteilentwicklung für alle Generationen und Menschen aller Kulturen leisten.
Zielgruppen und Ansprechpartner*innen des Projektes sind Geflüchtete/Migrant*innen, professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen, Multiplikatoren der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, im Gesundheitssektor, der Migrations- und Sozialarbeit und der Selbsthilfe. 
 
Dies sind die Methoden und Projektmodule:
 
Modul 1

o Kurs(e) und Beratung für Migrant*innen und Geflüchtete mit Beeinträchtigungen und Gesundheitseinschränken sowie Angehörige. Inhalte sind u.a. Informationen zu Angeboten, Beratungsstellen, Möglichkeiten der Prävention und Rehabilitation, Versorgungsstruktur des deutschen Gesundheitswesens, rund um das Thema Behinderung, Vermittlung von Gesprächen mit Gleichbetroffenen. Die Kurse / Informationsveranstaltungen sollen auch Mut zur Selbsthilfe machen und Aktive und Nichtaktive zusammenbringen (Kompetenzvermittlung, Generationenübergreifender Dialog und Austausch, mediengestützte Teilhabe an Informationen und Angeboten zu Gesundheit, Behinderung und Krankheit)
 
Modul 2 („Hilfe für Helfer*innen“)
 
o Praxis- und stadteilorientierte Fortbildung und Qualifizierung rund um den Themenkomplex Gesundheit, Beeinträchtigung/ Behinderung, Alter, chronische Erkrankungen, Angebote und bedarfsgerechte Hilfen bei Behinderungen, interkultureller Kontext etc. für professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen, Multiplikatoren.
o Gewinnung von Multiplikatoren/Mentoren zur Beratung und (ev. Demenz-) Begleitung von älteren Migrant*innen, bzw. mit Einschränkungen/ Behinderungen. Migrant*innen ohne oder mit Einschränkungen/ Behinderungen könn(t)en eine Brückenfunktionen übernehmen.
o kollegialer Austausch und Unterstützung im Netzwerk
 
Das Projekt findet im MIGRApolis - Haus der Vielfalt und stadtteilorientiert in Bonn-Tannenbusch statt.
 
Projektleiter:

Dr. Hidir Celik
Verantwortlicher Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur / EMFA (Integrationsagentur)
Tel.: 0228 / 338 339 41   Fax: 0228 96 91 376
 
Sie würden sich gerne beteiligen? Haben Sie Fragen oder möchten Sie mitmachen?
 
Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit:
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / Integrationsagentur
Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) (Projektkoordination)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 0176  34 68 34 10
 
Projektträger ist die die EMFA / Integrationsagentur. Wir kooperieren eng mit der Behindertengemeinschaft Bonn, der Bonner Altenhilfe und der Alzheimer-Gesellschaft Bonn.

** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
 
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Präsentation des Leuchtturmprojektes: „Migrant*innen helfen Migrant*innen"

Einladung

Dienstag, 26. März 2019, 16.00 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt
Bonn, Brüdergasse 16-18

Ziel und Anliegen des Projektes Migrant*innen helfen Migrant*innen" war (und ist) es, Selbsthilfe (-strukturen) im Bereich Gesundheit und Behindertenhilfe von und für Migranten / Geflüchtete zu initiieren, zu unterstützen und zu begleiten.

Die Selbsthilfegruppe älterer Geflüchteter / Zugewanderter mit Beeinträchtigungen und / oder Gesundheitseinschränkungen im MIGRApolis-Haus der Vielfalt möchte ihre Erfahrungen mit Selbsthilfe über den Kreis der Gruppe hinaus bekanntmachen und weitere Zugewanderte sowie ihre Familien zur Selbsthilfe ermutigen.

Die Gruppe möchte u.a. an diesem Tag von ihren Aktivitäten berichten und ihren selbstgestalteten (zweisprachigen) Film „...das können wir nur selber tun” sowie ihre Radiosendung zum Thema Selbsthilfe vorstellen!

Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag bei uns begrüßen zu dürfen!

Herzlich
Dr. Hidir Celik (Leitung und Koordination) / J. Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.)  

Das Leuchtturmprojekt „Migrant*innen helfen Migrant*innen“ wurde möglich durch eine Förderung durch die Stadt Bonn / Amt für Soziales und Wohnen im Rahmen der freiwilligen Zuschüsse.

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EMFA (Hg.) – Behinderung und Krankheit im Kontext von Migration und Flucht

Behinderung und Krankheit 1

Dimensionen und neue Wege der Selbsthilfe und Beratung Tagungsreferate und weitere Fachbeiträge
94 S., Broschur,
1. Auflage 2019
ISBN 978-3-945177-66-2
Schutzgebühr € 10,-

Ziel sollte es sein, jedem Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion, Kultur und Lebensweise, Teilhabe, gute Gesundheit, Hilfe bei Behinderung(en) und menschenwürdige Versorgung im Alter zu ermöglichen. Hierzu ist es notwendig, die Strukturen an die Bedürfnisse der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen anzupassen und zu gestalten. Die Situation und die Bedürfnisse von Zugewanderten und Geflüchteten mit Behinderung(en)/Erkrankungen zu verdeutlichen, ist das Anliegen des vorliegenden Bandes. Dessen Beiträge begnügen sich nicht mit Zustandsbeschreibungen, sondern zeigen neue Handlungsmöglichkeiten einer interkulturellen Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe sowie neue Wege der Selbsthilfe und Beratung auf.

Anwendungsorientiert, aus Wissenschaft und Praxis der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, fußen die Inhalte des Buches auf erweiterten Beiträgen der Dokumentation »Flucht und Behinderung: Situation und Handlungsmöglichkeiten« der gleichnamigen Tagung am 17. Juni 2016 im MIGRApolis-Haus der Vielfalt sowie überarbeiteten Beiträgen von Referaten der Fachtagung »Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung – von/für Geflüchtete(n)/Zugewanderten mit Behinderung(en)/Erkrankungen « der EMFA / Integrationsagentur, die am 9. November 2018 ebenfalls in Bonn stattfand.


Hallo und herzlich willkommen im Radio – Unsere Selbsthilfegruppe geht auf Sendung!

Am Freitag, dem 21. Dezember 2018, stellt sich ab 21.00 Uhr die Selbsthilfegruppe Geflüchteter/Zugewanderter mit Beeinträchtigungen oder Gesundheitseinschränkungen im Radio Bonn-Rhein-Sieg vor.
 
Mitglieder der Gruppe, die sich mindestens einmal Monat im Bonner MIGRApolis-Haus der Vielfalt trifft, sprechen über die Treffen und Aktivitäten der Selbsthilfegruppe. Aber auch was Selbsthilfe darstellt und bewirkt, kommt zur Sprache. Hier hat Sami Celik aus Ratingen viel Wissenswertes aus der Praxis beizutragen. Er ist Lotse für Menschen mit Behinderung und seit 2004 Geschäftsführer des Türkischen Elternvereins Ratingen SHG, einer Migranten- und Gesundheitsselbsthilfe-Organisation in Ratingen. Ebenso kommt Christoph Tacken vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben aus Köln zu Wort.
Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe im MIGRApolis-Haus tauschen nicht nur ihre Erfahrungen aus oder holen sich Wissen von außerhalb, sie erkunden auch selbst ihre neue Heimat Bonn, zum Beispiel mit einer Schifffahrt auf dem Rhein oder bei einem Besuch im Rheinischen Landesmuseum.
 
Bei den Unternehmungen der Selbsthilfegruppe können alle Seiten dazulernen. Auch im Rheinischen Landesmuseum hinterließ die Gruppe einen bleibenden Eindruck, wie uns die Mitarbeiter des Museums Dr. Peitz und Anne Segbers, die wissenschaftliche Referentin für Bildung, Vermittlung und Inklusion des Rheinischen Landesmuseums, berichtet.
 
Und wie Sie bemerken werden: Diese Sendung der Radiowerkstatt Raspel ist zweisprachig. Die Sendung und ebenso ein Video über unsere Selbsthilfegruppe wurden dankenswerterweise im Rahmen ein des Leuchtturmprojektes des Behindertenpolitischen Teilhabeplans für die  Bundesstadt Bonn“ - Migrant*innen helfen Migrant*innen - durch das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn gefördert. Träger dieses Projektes ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur

Nachfragen zur Sendung? Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0176 34 68 3410.
 
Artikel: J. Michael Fischell
 
Frau Schneider
 
 
Frau Schneider von der Alzheimergesellschaft Bonn (und aktive Unterstützerin unserer Gruppe) ist eine aufmerksame Zuhörerin. Im Hintergrund Frau Anne Segbers.
Foto: Uli Gilles

 
 
 
 

Selbsthilfe-Tagung in Bonn

Am 9. November 2018 fand im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn eine Tagung zum Thema "Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung – von/für Geflüchtete(n)/Zugewanderten mit Behinderung(en)/ Erkrankungen". Der informative und fachliche Austausch professioneller und ehrenamtlicher Akteur*innen aus den Arbeitsbereichen Migration, Flüchtlings- und Behindertenhilfe stand im Mittelpunkt der Tagung.

Ansprechpartner*innen und Referent*innen der Tagung waren die professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, Fachkräfte und Multiplikatoren im Gesundheits- und Pflegesektor, der Migrations- und Sozialarbeit, der Selbsthilfe, Verwaltung, aus Wissenschaft und Praxis und natürlich die Akteur*innen des Netzwerkes »Flucht, Behinderung und Krankheit«.

Ein ausführlicher Bericht über die Tagung folgt in Kürze.

Selbsthilfe Tagung 1   Selbsthilfe Tagung 2

Fotos: Hıdır Çelik


Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung – von/für Geflüchtete(n)/Zugewanderten mit Behinderung(en)/ Erkrankungen

Tagung
Freitag, 9. November 2018 | 10.30 – 17.00 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt | Brüdergasse 16 – 18 | 53111 Bonn

Der informative und fachliche Austausch professioneller und ehrenamtlicher Akteur*innen aus den Arbeitsbereichen Migration,
Flüchtlings- und Behindertenhilfe steht im Mittelpunkt der Tagung »Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung – Von/für
Geflüchtete(n)/Zugewanderte(n) mit Behinderung(en)/Erkrankungen«. Die Teilnehmenden werden im inklusiven und interkulturellen
Kontext Handlungsfelder und Konzepte aus dem Themenspektrum der kommunalen Gesundheits-, Alten- und
Behindertenhilfe kennenlernen und diskutieren.

Ein Schwerpunktthema der Tagung ist die Selbsthilfe und Selbstorganisation von Geflüchteten/Zugewanderten: Neue Wege und
Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Hemmnisse sowie die Umsetzung in der Praxis. Weitere Themen sind die (Peer-)Beratung
von/für Geflüchtete(n)/Zugewanderte(n) und die Kooperation und gegenseitige Unterstützung der (o.g.) Akteur*innen in der
Bonner Region (Netzwerk).

Ansprechpartner*innen und Referent*innen der Tagung sind die professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen der Flüchtlingsund
Behindertenhilfe, Fachkräfte und Multiplikatoren im Gesundheits- und Pflegesektor, der Migrations- und Sozialarbeit, der
Selbsthilfe, Verwaltung, aus Wissenschaft und Praxis und natürlich die Akteur*innen des Netzwerkes »Flucht, Behinderung und
Krankheit«.

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** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Kontakt


Die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn
J. Michael Fischell

Brüdergasse 16-18
53111 Bonn
Tel.: 0228 338 339 41
Fax 0228 96 91 376